Jetzt wird klar, worum es wirklich geht

Erst an diesem Punkt wird deutlich, welcher rote Faden alle Meldungen verbindet: Deutschland steuert auf den bislang umfangreichsten Flickenteppich an Böllerverbotszonen zu, verteilt über nahezu jedes Bundesland. Nicht nur einzelne Kommunen, sondern ein Großteil der Republik hebt zum Jahreswechsel 2025/2026 die Sicherheitsstandards auf ein neues Niveau – oft mit drastischen Sanktionen.
Ob Metropole oder Kleinstadt: Die Verbote folgen einer gemeinsamen Logik. Historische Altstädte, dicht bebaute Bereiche, gefährdete Regionen oder Orte mit vielen Feiernden werden gezielt geschützt, um Brände, Übergriffe und chaotische Zustände zu verhindern. Der Jahreswechsel wird so zu einem Ereignis, das stärker denn je reglementiert ist.
Weitere Einschränkungen in vielen Bundesländern

Hessen sperrt erneut zentrale Bereiche: In Frankfurt sind der Eiserne Steg, die Zeil sowie Haupt- und Konstablerwache tabu; große Taschen sind dort ebenfalls verboten. Marburg reagiert auf die empfindliche Fachwerkstruktur der Oberstadt mit einem vollständigen Pyroverbot. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gelten wegen Reetdachhäusern strenge Abstandsregeln – vielerorts 200 Meter.
Niedersachsen erklärt unter anderem Lüneburg, Goslar, Göttingen, Hannover und Hameln zu böllerfreien Innenstädten. Nordrhein-Westfalen setzt ebenfalls auf Sicherheit: Düsseldorf sperrt Altstadt und Rheinufer, Köln hält seine Innenstadt pyro-frei. In Bochum werden besonders problematische Straßen geschützt, nachdem es dort in Vorjahren gezielte Angriffe mit Feuerwerkskörpern gab.
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